Schritt 1: Wähle deine Adressatin / deinen Adressaten

Hier findest du alle Abgeordneten des Umweltausschusses. Bitte wähle jemanden aus, an die/den du dein Mail for Future senden möchtest. Du kennst niemanden davon? Dann orientiere dich am besten an der Partei, der du schreiben möchtest.

Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich

Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich, ÖVP

Mag. Ernst Gödl

Mag. Ernst Gödl, ÖVP

Mag. Michael Hammer

Mag. Michael Hammer, ÖVP

Franz Hörl

Franz Hörl, ÖVP

Mag. Carmen Jeitler-Cincelli, BA

Mag. Carmen Jeitler-Cincelli, BA, ÖVP

Mag. Friedrich Ofenauer

Mag. Friedrich Ofenauer, ÖVP

Nikolaus Prinz

Nikolaus Prinz, ÖVP

Johannes Schmuckenschlager

Johannes Schmuckenschlager, ÖVP

Joachim Schnabel

Joachim Schnabel, ÖVP

Cornelia Ecker

Cornelia Ecker, SPÖ

Julia Herr

Julia Herr, SPÖ

Dietmar Keck

Dietmar Keck, SPÖ

Andreas Kollross

Andreas Kollross, SPÖ

Robert Laimer

Robert Laimer, SPÖ

Erwin Angerer

Erwin Angerer, FPÖ

Peter Schmiedlechner

Peter Schmiedlechner, FPÖ

Dipl.-Ing. Gerhard Deimek

Dipl.-Ing. Gerhard Deimek, FPÖ

Walter Rauch

Walter Rauch, FPÖ

Lukas Hammer

Lukas Hammer, Grüne

Ing. Martin Litschauer

Ing. Martin Litschauer, Grüne

Dr. Astrid Rössler

Dr. Astrid Rössler, Grüne

Michael Bernhard

Michael Bernhard, Neos

Yannick Shetty

Yannick Shetty, Neos

Schritt 2: Wähle eine Email-Vorlage

Wenn du keine Zeit für deine eigenen Worte hast, findest du hier Textvorlagen. Bitte wähle eine Vorlage aus, die für dich am besten passt. Keine Zeit, um alles durchzulesen? Kein Problem: Die ersten Texte sind sehr allgemein und passen für fast jede Person.

Als Mitglied des Umweltausschusses befassen Sie sich vermutlich gerade intensiv mit den Forderungen der knapp 400.000 UnterzeichnerInnen des Klimavolksbegehrens. Ich bin absolut optimistisch, dass dieses Volksbegehren nicht in der Versenkung verschwinden wird – wissen Sie, warum? Weil sich nicht nur die 380.590 UnterzeichnerInnen eine entschlossene, mutige Klimapolitik in Österreich wünschen - sondern die Mehrheit der Menschen in unserem Land! Alleine in diesem Jahr, in dem eigentlich die Coronakrise alles überschattete, habe ich bereits vier verschiedene Umfragen gelesen, die das beweisen: “Klimawandel bereitet Österreichern mehr Sorgen als Coronakrise” - https://www.kleinezeitung.at/international/corona/5810372/Umfrage_Klimawandel-bereitet-Oesterreichern-mehr-Sorgen-als “Überwältigende Mehrheit für “grünen Wiederaufbau” nach Corona-Krise - https://kurier.at/politik/inland/greenpeace-umfrage-ueberwaeltigende-mehrheit-fuer-gruenen-wiederaufbau-nach-corona-krise/400852793 “Klimaschutz für Österreicher weiter wichtig” - https://oesterreich.orf.at/stories/3054932/ “Klimapolitik gewinnt weiter an Bedeutung” - https://orf.at/stories/3179782/ Daraus wird deutlich, dass die Menschen jetzt Taten in der Klimapolitik sehen wollen! Deshalb bin ich optimistisch, dass die Forderungen des Klimavolksbegehrens auch im Parlament auf eine klare Mehrheit treffen werden. Ich bitte Sie heute: Bitte unterstützen Sie in Ihrer Arbeit im Umweltausschuss die Forderungen des Klimavolksbegehrens. Die Zeit ist reif dafür! Mit besten Grüßen
Ich lebe am Land und mir ist insbesondere in den letzten Jahren die Auswirkung der Erderhitzung aufgefallen. In unserer Region sterben Wälder, weil sie dem veränderten Klima und dem Borkenkäfer nicht mehr standhalten können. Wiesen werden von Engerlingen zerstört, die ihre Brutzeit verlängern. Die Erderhitzung zerstört unsere Landwirtschaft und unsere Lebensräume! Doch klimafreundlich zu leben, ist hier schwierig. Es ist kaum möglich, ohne Auto auszukommen, denn viele Regionalbahnen und Busverbindungen wurden in den letzten Jahren eingestellt oder reduziert. Sie haben die Hebel jetzt in der Hand! Bitte helfen Sie mit, dass unserer Landwirtschaft nicht stirbt, dass eine umweltfreundliche Fortbewegung mit der Bahn oder Bussen allen möglich wird. Bitte helfen Sie mit Ihrem Einsatz und Ihren Möglichkeiten, und bitte nehmen Sie die Forderungen des Klimavolksbegehrens ernst! Die Klimaneutralität bis 2040, ein Klimarechnungshof und ein wissenschaftlich fundiertes CO2-Budget sind notwendig, um der Austrocknung der Wälder und Äcker entgegenzutreten. Die Hitze belastet uns alle, unsere Gesundheit und unser alltägliches Leben und Überleben. Klimafreundliches Handeln muss allen möglich gemacht werden! Steuern und Förderungen müssen zukunftsfähig werden! Ich bitte Sie um Ihren Mut und Ihre Tatenkraft. Mit freundlichen Grüßen
Ich lebe in der Stadt. Ich spüre die vermehrten Extreme im Wetter: die zunehmende Zahl von Hitzetagen und Tropennächten, die die Sommer in der Stadt immer unerträglicher machen. Auch die Wetterextreme wie Starkregen und heftige Unwetter, von denen die Wissenschaft schon lange spricht, erlebe ich hier in der Stadt. Ich bin besorgt um meine Zukunft und die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Ich will nicht tatenlos zusehen, wie eine unachtsame kurzsichtige Politik unsere Zukunft gefährdet. Mit diesem Mail möchte ich um Ihren Mut und Ihren Einsatz für eine lebenswerte Heimat bitten. Sie haben mit der Behandlung des Klimavolksbegehrens im Umweltausschuss nun die Hebel in der Hand, JETZT die gesetzlichen Änderungen vorzunehmen, die Klimaschutz auf allen Ebenen ermöglichen und leistbar machen. Ich will hier in der Stadt regionale, gesunde Produkte im Supermarkt kaufen, Obst und Gemüse aus unserer Region. Durch eine ökosoziale Steuerreform, den Stopp klimaschädlicher klimaschädlicher Subventionen, sowie die Förderung von klimafreundlichen Handlungen in der Wirtschaft können Sie die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise auf unser aller Leben verhindern. Das Klimavolksbegehren hat die wichtigsten Maßnahmen für die Erreichung der Klimaneutralität 2040 vorgelegt. Der dringliche Ruf nach einer langfristigen Klimapolitik wird immer lauter! Bitte tun Sie das, was Ihre Aufgabe in der Politik ist: Sich für Ihre Bevölkerung einzusetzen und Krisen abzuwenden! Mit freundlichen Grüßen
Ich arbeite im Gesundheitswesen und bin zunehmend besorgt, was die Auswirkungen der Klimakrise betrifft. Das sich so rasch verändernde Klima erhöht gesundheitliche Risiken um ein Vielfaches. Vor allem die Hitze ist für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Atemwegserkrankungen gefährlich. In Österreich gibt es schon jetzt regelmäßig pro Jahr mehr Hitzetote als Verkehrstote. Im Durchschnitt sterben pro Jahr 529 Menschen in Österreich an der Hitze im Sommer. Allergien, Asthma sowie Atemwegserkrankungen haben in den westeuropäischen Ländern in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen – mitverantwortlich waren die steigenden Temperaturen, welche das Wachstum allergieauslösender Pflanzen erhöhen und gleichzeitig die Intensität und Häufigkeit von Symptomen erhöhen. Hinzu kommen starke gesundheitliche Auswirkungen durch die mit der fossilen Verbrennung einhergehenden Luftverschmutzung. Ebenso wird die Ausbreitung vieler Krankheitserreger (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Borreliose) und ihrer Überträger, wie Stechmücken, Zecken, Flöhe oder Nagetiere, durch die veränderten klimatischen Bedingungen stark beeinflusst. Pathogene Erreger brauchen eine bestimmte Temperatur um zu überleben und Wirkung zu entfalten. Die Corona-Krise zeigt uns jetzt sehr deutlich, wie wichtig ein vorausschauender Umgang und die gute Planung von Maßnahmen gegen gesundheitliche Bedrohungen der Bevölkerung sind. Wir brauchen eine ambitionierte Klimapolitik, um die gesundheitsschädlichen Auswirkungen durch Folgen wie Hitze und Luftverschmutzung deutlich zu reduzieren! Ich bitte Sie, setzen Sie sich dafür ein, dass die Forderungen des Klimavolksbegehrens umgesetzt werden. Setzen Sie sich für die Gesundheit Ihrer Bevölkerung ein und machen Sie Österreich zu einem Land, das mit vorrausschauender Klimapolitik eine Vorreiterrolle im Umgang mit dieser globalen Herausforderung einnimmt. Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen Quellen: orf.at, 26.06.2019, https://orf.at/stories/3128155/ Tanja Unterberger, Bakk. Phil., Univ.-Prof. Dr. Med. Florian Thalhammer: So wirkt sich der Klimawandel auf die Gesundheit aus [04.09.2017], https://www.netdoktor.at/krankheit/klimawandel/so-wirkt-sich-der-klimawandel-auf-die-gesundheit-aus-6934900 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5007565/ https://www.pewresearch.org/global/2020/09/09/despite-pandemic-many-europeans-still-see-climate-change-as-greatest-threat-to-their-countries/ Magazin Gesunde Arbeit. Eine Initiative von ÖGB und AK (Ausgabe 2/2019): Hilfe, Hitze. Wenn´s heiß hergeht. Klima – Gute Arbeit – Hitze. [Auch online unter: https://www.gesundearbeit.at/cms/V02/V02_7.10.8/service/magazin/2019] https://ijmhs.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13033-018-0210-6
Dieser Bericht hat mich fassungslos gemacht: https://orf.at/stories/3180561/ 2-4 Mrd. Euro an Kosten für den Nachkauf von CO2-Zertifikaten drohen uns Steuerzahlern, weil die österreichische Politik den Klimaschutz nicht auf die Reihe kriegt? Kann das wirklich wahr sein?? Wenn ja: Können Sie nachvollziehen, dass ich mich darüber nicht nur als umweltbewusster Mensch, sondern auch als Steuerzahler maßlos ärgere? Es macht doch für unser Land keinen Sinn, Geld für Zertifikate auszugeben, statt es in Klimaschutz zu investieren! Zu diesen sinnlosen Ausgaben für Zertifikate kommen dann auch noch viele Milliarden jährlich an Kosten, die uns das Nichthandeln in der Klimakrise bereits heute kostet. Neben 8 Milliarden an Wertschöpfungsverlusten durch fossile Importe und 4 Milliarden an besonders klimaschädlichen Subventionen handelt es sich dabei auch um 2 Milliarden für Klimaschäden, welche bis zum Jahr 2050 sogar auf 12 Milliarden PRO JAHR ansteigen könnten. Siehe: https://www.derstandard.at/story/2000118322270/nichthandeln-in-klimakrise-kostet-oesterreich-heuer-15-milliarden-eur In Ihrer Funktion im Umweltausschuss beraten Sie ja derzeit über das Klimavolksbegehren, das von annähernd 400.000 Menschen unterschrieben wurde. Ich bitte Sie darum: Nutzen Sie diese Chance, jetzt die längst notwendige Wende in der Klimapolitik einzuleiten. Damit wir endlich auf den Kurs kommen, zu dem wir uns vertraglich in Paris verpflichtet haben! Im Klimavolksbegehren wird ein Klimarechnungshof gefordert, der die Einhaltung eines wissenschaftlich fundierten CO2-Budgets zur Einhaltung der Pariser Klimaziele überprüfen soll – ich halte das für eine schlaue und notwendige Maßnahme, um ein Szenario mit derartig hohen “Kosten” und “Strafzahlungen” zu verhindern. Bitte setzen Sie sich für die Umsetzung der Forderungen des Klimavolksbegehren ein! Mit besten Grüßen
Ich bin dankbar, in einem demokratischen Land zu leben, in welchem meine Stimme gehört wird. Ich möchte Sie bitten, Ihre Rolle in der Politik zu nutzen, um gegen die wichtigste Bedrohung der Menschheit anzukämpfen: die Klimakrise. Sie können aktiv an unserer Gesetzgebung, einer ökosozialen Steuerreform, der Lenkung von Subventionen mitwirken. Ich bedanke mich für Ihren unermüdlichen Einsatz für Ihre Bevölkerung. Ich weiß, dass dies keine leichte Aufgabe ist. Ich bin dankbar, dass Sie meine Stimme und die Stimme Ihrer Bevölkerung ernst nehmen. Bitte lassen Sie Ihre Bürgerinnen und Bürger bei der Ausgestaltung der Maßnahmen für eine klimafreundliche Zukunft mitwirken. Fridays for Future, das Klimavolksbegehren und viele andere Organisationen wollen eingebunden werden. Sie haben in gemeinsamer Arbeit mit der Wissenschaft fundierte Vorschläge und Forderungen auf den Tisch gelegt und diese werden nun im Ausschuss behandelt - setzen Sie sich dafür ein! Die Lösungen für die Klimakrise sind da! Sie sind jetzt am Zug, diese umzusetzen. Ich verlasse mich auf Sie! Mit besten Grüßen
Ich habe ein eigenes Unternehmen und weiß deshalb sehr genau, wie wichtig die Abschätzung von Risiken und Kosten ist, sowie der Blick auf langfristige Auswirkungen meiner Entscheidungen. Heute schreibe ich Ihnen, weil Sie sich gerade mit dem Klimavolksbegehren auseinandersetzen. Hier gilt das, was auch oft für Unternehmer gilt: Je länger wir mit umfassenden Maßnahmen warten, desto härter werden uns aufgeschobene Entscheidungen treffen, und desto teurer werden die Maßnahmen in der Zukunft. Investitionen in den Klimaschutz stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und tragen dazu bei, dass sich Österreich zum Innovations-Hub für zukunftsfähige Technologien und Wirtschaft entwickelt. Die Wirtschaft, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt in unserem Land werden durch die Klimakrise gefährdet. Ich bin nicht in der Politik tätig. Ich kann nicht entscheiden, welche Gesetze gemacht werden, welche Unternehmen gefördert werden, welche Wirtschaftszweige Subventionen erhalten. Für mich liegt es aber auf der Hand, dass fossile Energieträger keine Zukunft haben. Deshalb bitte ich Sie: Lenken Sie die Investitionen in eine zukunftsfähige Richtung, denken Sie langfristig! So wie ich sind viele UnternehmerInnen bereit dabei mitzuhelfen, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen, das zeigt auch eine aktuelle Umfrage von Deloitte* (Link unten). Dafür müssen allerdings langfristige Weichen gestellt werden, um Planungssicherheit und Investitionen abzusichern. Ein wissenschaftliches CO2-Budget in einem Klimaschutzgesetz und eine ökosoziale Steuerreform, wie vom Klimavolksbegehren gefordert, schaffen genau die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. Setzen Sie heute die Anreize für einen zukunftsträchtigen Wirtschaftsstandort Österreich, in dem auch auf nachfolgende Generationen Rücksicht genommen wird! Ich bedanke mich schon jetzt für Ihren Einsatz und Ihren Mut! Mit freundlichen Grüßen * https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200915_OTS0101/deloitte-unternehmensmonitor-positive-grundstimmung-in-oesterreichs-unternehmen-aber-draengender-wunsch-nach-veraenderung
Ich gehe noch zur Schule und möchte Sie etwas fragen: Kennen Sie das Gefühl von Ohnmacht, wenn Sie an Ihre Zukunft denken? Meine Eltern kennen es nicht, und sie kannten es auch in meinem Alter nicht. Im Gegenteil: Ihre Zukunft strahlte auf sie herab wie ein heller Stern, als sie dabei waren, ihre Schulbildung abzuschließen. Wenn ich hingegen an meine Zukunft denke, dann daran, wie lange es dauern wird, bis mein Wasserverbrauch im Sommer rationiert wird. Bis ich ohne Klimaanlage im Sommer nicht mehr einschlafen kann. Bis meine Generation jedes Jahr viele, viele Milliarden für Unwetterschäden und Klima-Anpassungsmaßnahmen aufwenden muss. Bis große Teile der Welt unbewohnbar sind. In diesen Tagen befassen Sie sich mit den Forderungen des Klimavolksbegehrens. Es gab wahrscheinlich noch kein Volksbegehren in Österreich, das für meine Zukunft so bedeutend war wie das Klimavolksbegehren. Ja, Österreich wird die Welt nicht im Alleingang retten – ich bin nicht so naiv, das zu glauben. Aber wenn wir als eines der reichsten Länder jetzt keinen verbindlichen Weg zur Klimaneutralität bis 2040 einschlagen – warum sollten wir das dann von China, den USA, Brasilien und Polen erwarten können? Ich bitte Sie: Nehmen Sie das Gefühl der Ohnmacht der zigtausenden jungen Menschen ernst, die sich in Österreich gezwungen sahen, freitags für ihre Zukunft auf die Straßen zu gehen. Nehmen Sie die Verantwortung an, die Ihnen vom österreichischen Volk verliehen wurde. Das Klimavolksbegehren ist Ihre Chance zu beweisen, dass Sie mich und meine Generation nicht im Stich lassen! Mit hoffnungsvollen Grüßen
Ich bin in der Pension, und ich habe wundervolle Enkelkinder. Zu der Zeit, in der ich aufgewachsen bin, wurde es als selbstverständlich erachtet, dass die nächste Generation ein besseres Leben haben sollte. Und auch ich möchte, dass es meinen Enkeln besser geht als mir. Leider sieht es heute aufgrund der Klimakrise aber nicht danach aus. Ganz im Gegenteil: Eines Tages werden meine Enkel fragen: “Oma, Opa, ihr wusstet damals schon lange vom Treibhauseffekt. Was habt ihr dagegen unternommen?” Auf diese Frage möchte ich nicht antworten müssen, dass ich weggeschaut habe. Wir dürfen nicht mehr länger unsere Verantwortung ignorieren, der nachfolgenden Generation eine gute Welt zu hinterlassen! Fast 400.000 Menschen haben im Juni das Klimavolksbegehren unterschrieben und fordern verbindliche Maßnahmen, um Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen. Ich habe in meinem Leben viele politische Stimmungen kommen und gehen sehen – darum ist mir das Recht auf Klimaschutz in der Verfassung ein besonderes Anliegen. Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für zukünftige Generationen, folglich ist Klimaschutz ein Menschenrecht und muss wie ein solches gesetzlich langfristig verankert werden. Ich möchte Sie bitten, sich für dieses Anliegen sowie die weiteren Forderungen des Klimavolksbegehrens einzusetzen. Sicher möchten auch Sie später von sich sagen können, dass Sie Ihre Augen nicht verschlossen hielten, sondern dass Sie auf der richtigen Seite standen. Mit freundlichen Grüßen
Es ist jetzt Ihre Entscheidung, ob Sie die blaue Pille oder die rote Pille nehmen. Was Ihnen das Klimavolksbegehren anbietet, ist die Wahrheit, nicht mehr und nicht weniger. Überlegen Sie gut und entscheiden Sie sich! Die Matrix ist nicht real, doch die Klimakrise ist es. Die Zukunft liegt in Ihren Händen! Ein Fluxkompensator wird nicht zur Mobilitätswende führen – jedoch vielleicht andere neue Antriebe. Unterstützen Sie die Forschung und Entwicklung mit zukunftsorientierten Subventionen. Lassen Sie uns dieses End Game gewinnen! Als politischer Entscheidungsträger ist die Macht bereits mit Ihnen – nutzen Sie sie weise! Oder, wie Yoda sagte: Tun Sie es, oder tun Sie es nicht. Es gibt kein Versuchen! Hinter diesem natürlich mit Augenzwinkern formuliertem Mail, steht eine sehr ernst gemeinte Bitte an Sie als Mitglied vom Umweltausschuss: Bitte nehmen Sie Österreichs Verpflichtung wahr, das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Das Klimavolksbegehren hat alle notwendigen Maßnahmen auf den Tisch gelegt, um dieses Ziel erreichen zu können: * Ein verbindliches, wissenschaftlich fundiertes CO2-Budget im Klimaschutzgesetz * Ein Klimarechnungshof, der die Einhaltung des CO2-Budgets prüft * Kostenwahrheit und eine ökosoziale Steuerreform * Eine flächendeckende Versorgung mit klimafreundlicher Mobilität und eine garantierte Finanzierung der Energiewende * Den vollständigen Abbau klimaschädigender Subventionen * Ein Recht auf Klimaschutz in der Verfassung “The past is written, but we are left to write the future.” sagte Jean-Luc Picard sehr treffend. Und Sie haben jetzt die Werkzeuge in der Hand, um Zukunft zu schreiben! Ich bedanke mich schon jetzt für Ihren Mut und Ihren Einsatz! Mit besten Grüßen
Haben Sie Kinder? Wenn ja, haben auch Sie sich schon gefragt, wie viel Wahrheit über die Klimakrise Sie Ihren Kindern zumuten können, ohne ihnen Angst einzujagen? Wie das Leben Ihrer Kinder in 30 Jahren aussehen mag, wenn sich die Erde um weitere 1-2 Grad aufgeheizt hat? Als Mitglied des Umweltausschusses im österreichischen Parlament befassen Sie sich in diesen Tagen intensiv mit den Forderungen des Klimavolksbegehrens. Sie wissen, dass unsere Generation (also Sie und ich) drauf und dran ist, unseren Kindern nicht nur massive Einschnitte in ihrer Lebensqualität zu hinterlassen, sondern auch Milliardenkosten aufgrund von Klimaschäden und Anpassungsmaßnahmen, sowie für den Kauf von CO2-Zertifkaten. Sie wissen, dass wir heute auf Kosten aller jungen Menschen leben. Ist das nicht beschämend? Lassen Sie uns bitte endlich unserer Verantwortung für die kommenden Generationen gerecht werden: Hören wir auf die Wissenschaft, bauen wir jetzt unser Steuersystem ökologisch sinnvoll um, sorgen wir für ein verbindliches Treibhausgasbudget, investieren wir in die Verkehrs- und Energiewende – tun wir alles, was nötig ist, um unseren Kindern weiter in die Augen blicken zu können. Denn für alles, was wir jetzt unterlassen, werden sie zigfach bezahlen müssen. Diese Vorstellung ist für mich nicht nur als Elternteil unerträglich, sondern auch einfach als verantwortungsbewusster und empathischer Mensch. Unsere Kinder waren wahrscheinlich noch nie so angewiesen auf uns wie heute. Packen wir jetzt unsere Aufgabe an, ihnen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Ich zähle darauf, dass Sie die Forderungen des Klimavolksbegehrens unterstützen werden – danke für Ihren Mut und Ihren Einsatz! Mit freundlichen Grüßen
Ich bin ein gläubiger Mensch. Ich bin so aufgewachsen, dass ich das Gute im Menschen und in der Welt sehe. Ich bin mir sicher, wir können noch etwas gegen die vom Menschen gemachte Klimakrise unternehmen. Aber wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen endlich verstehen, dass wir kein Recht darauf haben, die uns geschenkte Natur und die Lebensgrundlagen unserer Mitmenschen weiter zu zerstören! Durch die Klimakrise sterben bereits heute Menschen und Ökosysteme werden zerstört. Viele Menschen müssen ihre Heimat verlassen, weil zunehmende Dürren oder steigende Meeresspiegel ihr Leben dort unmöglich machen. Alle sechs großen Glaubensgemeinschaften Österreichs haben sich in einem historisch einmaligen Akt hinter das Klimavolksbegehren gestellt - denn Mitmenschlichkeit und Respekt vor der Schöpfung verbinden alle Glaubensrichtungen. Und ich denke, diese Werte sollten auch unsere Politik und unser Verhalten als reiche Industrienation in der Welt prägen. Knapp 400.000 Menschen haben das Klimavolksbegehren unterschrieben. Ich bitte Sie: Setzen Sie sich dafür ein, dass Österreich eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnimmt, um die Vielfalt des Lebens und Schönheit der Erde zu bewahren! Mit herzlichen Grüßen

Schritt 3: Wähle deine Betreff-Zeile

… oder schreibe deine persönliche Betreffzeile. Dadurch hat deine Nachricht besonders große Chancen, etwas zu bewirken.

Schritt 4: Prüfe und versende dein Mail

… und pass es auf deine persönliche Situation an, wenn du magst.

Hier findest du eine Vorschau deiner Mail for Future. Du kannst den Text anpassen, bevor du das finale Mail in dein Mailprogramm übernimmst und dort absendest.

Vielen Dank für deine Mithilfe! 💚

Das Öffnen des Mails hat bei dir nicht funktioniert? Hier kannst du die Texte in dein Mailprogramm kopieren:

Diese Website erfasst keinerlei persönliche Daten! Niemand kann nachvollziehen, wem und welches Mail du geschrieben hast. Dies ist ganz allein deine persönliche Angelegenheit!

Fotos der Nationalratsabgeordneten: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS